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Mazda 626 (1987-1992)

Im August 1987 wurde das neue 626-Modell in der Weltpresse vorgestellt. Der neue Mazda 626 kam im Oktober 1987 auf den deutschen Markt. Dieser war als Stufen- sowie Schräghecklimousine, als Coupé und ab Sommer 1988 in Deutschland auch als Kombi erhältlich, welcher nach der Ablösung der Limousine im Frühjahr 1992 weiterhin parallel mit dem Nachfolger bis Sommer 1997 weitergebaut wurde.
 
Es wurden wieder die bekannten 2,0-Liter-Ottomotoren verwendet. Im LX als 2,0 Liter mit Vergaser und 66 kW (90 PS) mit ungeregeltem Katalysator, im GLX als 2,0i mit geregeltem 3-Wege-Katalysator und ebenfalls 66 kW (90 PS). Zum Modelljahr 1990 wurde der LX dann auch zum 2,0i mit geregeltem 3-Wege-Katalysator, so dass es fortan nur noch Unterschiede in der Ausstattung gab. Zusätzlich gab es das Fahrzeug mit dem 2,2i-12V mit 85 kW (116 PS) in der GLX-Variante und als 2,0i-16V mit 103 kW (140 PS) als GT-Variante. In Deutschland war der 2,0L-12V mit 79 kW (107 PS) nur kurze Zeit auf dem Markt, da dieser keinen Katalysator besaß und aufgrund der damaligen Kfz-Besteuerung mehr im Unterhalt kostet. Auch nur sehr kurzzeitig (bis zum Modelljahr 1989) war die GT-Variante als 4-türiges Stufenheck erhältlich. Des Weiteren gab es einen 2,0-Liter-Diesel mit 44 kW (60 PS).
 
Zum Modelljahr 1990 wurde der 626 2,2i 12V auch als 4WD allradgetriebenes Fahrzeug verkauft und es konnte ABS gegen Aufpreis geordert werden. In Japan wurde das Modell als Capella verkauft und bis 1996 produziert. Es gab eine Version mit 5-Gang-Schaltgetriebe und eine mit 4-Gang-Automatikgetriebe.
 
Die dritte Generation war die erfolgreichste in Deutschland. Kein Importmodell in der Mittelklasse verkaufte sich besser. Zudem war der Wagen 1988 und 1989 das meistverkaufte Importauto überhaupt. Dies ist keinem anderen japanischen Fahrzeug je gelungen.
 
Dieser 626 ist das erste japanische Fahrzeug, dem es gelang einen Vergleichstest in der Zeitschrift Auto, Motor und Sport zu gewinnen. Bei dem Test (Heft 21/1987) wurde das Fahrzeug im Mai 1987 mit den Konkurrenten Audi 80, Peugeot 405, Renault 21 und Ford Sierra verglichen.
 
Für diese Baureihe war erstmals bei Mazda das System namens 4WS in der GT-Ausstattungsvariante erhältlich. Es sorgte für verbesserte Kurvenstabilität, indem es die Hinterräder geschwindigkeitsabhängig zu den Vorderrädern lenkte.
 

1992-07_preisliste_Mazda_626
 
 
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