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Opel Rekord (1965-1966)

Der Opel Rekord B ist ein Pkw-Modell der oberen Mittelklasse aus Opels Baureihe Rekord. Er wurde im August 1965 als Nachfolger des Opel Rekord A vorgestellt und bis Juli 1966 noch nicht einmal ein Jahr gebaut.
 
Wichtigste Neuerung waren neu entwickelte Vierzylindermotoren als Ersatz für die Konstruktion aus dem ab 1937 produzierten Opel Olympia. Ansonsten wurde die Technik nur gering verändert. Erstmals war der Rekord auch mit einem 2-Gang-Automatikgetriebe (General Motors-Powerglide) erhältlich. Nachfolger war ab August 1966 der Rekord C.
 
Der Rekord B ist ein Übergangsmodell: Opel wollte ursprünglich eine neu entwickelte Motorengeneration zeitgleich mit einem neuen Wagen präsentieren, dieser war jedoch noch nicht serienreif. Also passte man den Rekord A stilistisch etwas an den noch nicht fertigen Nachfolger an (Breitbandscheinwerfer, Kühlergrill und umlaufende Chromrahmen an Front und Heck) und stellte in diesem Rekord B genannten Modell die neuen Motoren vor. Die Wagen wurden von August 1965 bis Juli 1966 gebaut, nur acht Monate ausgeliefert und dann vom Rekord C abgelöst.
 
Die Karosserie wurde im Vergleich zum Vorgänger Rekord A etwas modifiziert; neu waren Rechteckscheinwerfer, ein geänderter Kühlergrill mit Opel-Emblem in der Mitte und runde Rückleuchten, die in ähnlicher Form später auch beim Opel Manta A und beim Opel GT erschienen. Auch Armaturenbrett, Innenausstattung und Farbauswahl entsprachen größtenteils dem Vorgängermodell.
 
Der Wagen war als zwei- und viertürige Limousine, als Kombi („CarAVan“) und als Coupé erhältlich. Im Unterschied zum Fahrwerk des Rekord A erhielt er eine Hinterachse mit verbreiterter Spur. Sie war die letzte Hinterachse mit halbelliptischen Blattfedern bei Opel-Fahrzeugen. Die vordere Einzelradaufhängung an Doppelquerlenkern wurde vom A-Modell praktisch unverändert übernommen.
 

 
 
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