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Renault Safrane (1992-1996)

Der Safrane kam im Juni 1992 als Ersatz für den damals seit acht Jahren gefertigten R25 auf den heimischen Markt. In Deutschland wurde er ab Januar 1993 ausgeliefert.
 
Wie sein Vorgänger hat der Safrane ein Schrägheck mit großer Heckklappe.
 
Die meisten Fahrzeuge waren sehr gut ausgestattet (vor allem in der Baccara-Version). Ähnlich wie anderen französischen Modellen der oberen Mittelklasse gelang auch dem Safrane kein großer Durchbruch. Im Heimatland Frankreich wurden andere Fahrzeuge bevorzugt und auf den anderen Märkten (besonders Deutschland) wurden einheimische Fahrzeuge der oberen Mittelklasse vorgezogen.
 
Die große Kofferaumöffnung bot zwar einige Vorteile beim Beladen, traf aber außer in England und Frankreich nicht den Geschmack der Kundschaft.
 
Der Safrane war mit verschiedenen Motoren verfügbar. Es gab einen 2,2-l-Ottomotor mit vier Zylindern und acht Ventilen mit 79 kW (107 PS), den es auch mit drei Ventilen je Zylinder und 101 kW (137 PS) gab. Außerdem gab es den V6-Motor (bekannt als "Europa-V6" oder PRV-Motor) mit 123 kW (167 PS) Leistung, der aus einer Gemeinschaftsentwicklung von Renault, PSA und Volvo stammte. Als Dieselmotoren gab es anfangs einen 2,5 Liter großen und 83 kW (113 PS) starken Turbodiesel oder einen 2,1 Liter großen und 65 kW (88 PS) starken Motor, die aber später gestrichen beziehungsweise ersetzt wurden.
 
Auch eine geringe Anzahl des von Opel-Haustuner Irmscher (Karosserieteile, Innenausstattung und Bremsen) und BMW-Tuner Hartge (Turbos) überarbeiteten Safrane Biturbo gab es zeitweise bei Renault-Händlern zu kaufen. Dessen durch zwei Turbolader aufgeladene Sechszylindermotor leistete 193 kW (262 PS) und hatte entsprechende Fahrleistungen (250 km/h Spitze) bei einem allerdings deutlich höheren Verbrauch. Das Fahrzeug wurde in Kleinserie von 640 Stück bei Irmscher in Remshalden bei Stuttgart hergestellt.
 

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