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Toyota Hilux (2005-2015)

Im August 2005 begann die Produktion der Baureihe mit der Typenbezeichnung N25 bzw. N2 (EU, TMT, TSAM) und dem Modellcode KUN für Fahrzeuge mit Dieselmotor. In der Europäischen Union wird die Baureihe ausschließlich mit Dieselmotoren verkauft. Auf Märkten außerhalb der EU ist die Typenbezeichnung AN10 bzw. AN20, dort dominieren Ottomotoren. Gegenüber den Vorgängern wuchs der Hilux 7 in allen Dimensionen. In der Basisversion, die mit der Bereifung 205R16C ausgeliefert wurde, betrug die Breite 1760 mm. Wie in den vorangegangenen Generationen waren wieder drei Kabinengrößen erhältlich: SingleCab (Zweisitzer mit zwei Türen), XtraCab (Viersitzer inkl. 2 Notsitzen mit zwei Türen) und DoubleCab (Fünfsitzer mit vier Türen). Nur in Asien wurde ein weiteres Modell namens Vigo SmartCab in der Kabinengröße des XtraCabs, aber mit vier gegenständigen Türen angeboten. Die Höhe lag zwischen 1795 mm (SingleCab) und 1835 mm (XtraCab). Mit einer Wattiefe von 700 Millimeter liegt der Hilux 7 im Mittelfeld ähnlicher Pick-up-Modelle, die Zuladung von 620–750 kg ist vergleichsweise gering.
 
Der Hilux 7 wird weltweit vertrieben, mit Ausnahme von Nordamerika und Japan. Die DoubleCab-Modelle für den europäischen und afrikanischen Markt werden in Durban (Südafrika) gebaut, mit Ausnahme von Rechtslenker-Modellen für Großbritannien, die aus Thailand kommen. Australien, der Nahe Osten und Asien werden komplett aus Chachoengsao und Samut Prakan (Thailand) beliefert, wo er unter dem Namen Vigo läuft. SingleCab und XtraCab für den EU-Markt werden in Thailand hergestellt, insgesamt stellt Thailand ca. 70 % der Produktion auf dem Weltmarkt. Der Hilux für den chinesischen Markt wird von der Guangqi Toyota Automobile Company in Guangzhou gefertigt, wo auch der 4,0L V6-Motor 1GR-FE verbaut wird. Auf der Plattform des Hilux werden für den asiatischen Markt außerdem der Toyota Innova und Toyota Fortuner gefertigt. Die Fabriken für den südamerikanischen Markt befinden sich in Zárate (Toyota Argentina in Argentinien) und Cumaná (Venezuela).
 
Seit 2006 wird im Hilux der aus dem Landcruiser bekannte 3,0-l-Commonrail-Dieselmotor 1KD-FTV verbaut, der in EU-Ländern aber nur im DoubleCab angeboten wird. Die Leistung des 2,5-l-Dieselmotors wurde Ende 2006 durch einen Ladeluftkühler von 102 auf 120 PS erhöht, äußerlich erkennbar sind beide Motoren ab dem Modelljahr 2007 an einer Lufthutze.
 
Beim Facelift des Modelljahres 2008 wurde die Front leicht überarbeitet. Auf dem EU-Markt erhielten die Ausstattungsvarianten SOL, Life, Comfort und Executive nun aufgesetzte Radhausverbreiterungen, 265-er Reifen und Seitenschweller, damit wuchs die Breite auf 1835 mm. Außerdem wurden in diesen Versionen die Blinker im Spiegelgehäuse integriert. Beide Dieselmotoren waren nun mit zuschaltbarem Allradantrieb erhältlich.
 
Mit dem Modelljahr 2009 wurde der Hilux erneut einer Modellpflege unterzogen. Als Erkennungszeichen lag die horizontale Chromleiste im Kühlergrill nun unterhalb des Markensymbols, weitere Neuerungen waren die überarbeitete Radaufhängung vorn, Klimaautomatik, Seitenairbags und die verschließbare Heckklappe. Die Ausführung 3.0 D-4D erhielt statt des Viergang- nun das überarbeitete Fünfgangautomatikgetriebe aus dem Toyota Landcruiser, was den Verbrauch reduzierte. Die Top-Ausstattungsvariante „Executive“ verfügte über ein elektronisches Stabilitätsprogramm, bei Toyota „Vehicle Stability Control“ (VSC) genannt, außerdem eine Antriebsschlupfregelung („Traction Control“; Kürzel TRC) und eine größere Bremsanlage inklusive Bremsassistent. Im November 2009 erhielt der 2,5-Liter-Dieselmotor mittels VTG-Turbo eine Leistungssteigerung auf 106 kW (144 PS).
 
Seit dem Modelljahr 2012, erkennbar an dem neuen Kühlergrill mit drei Chromleisten, wird durch einen Dieselpartikelfilter die Abgasnorm Euro 5 erfüllt. Auch die Hecktriebler erhielten das bessere Chassis der Allrad-Varianten, so dass alle Modelle für eine Anhängelast von 2,5 Tonnen (gebremst) zugelassen sind. Änderungen des äußerlichen Facelifts umfassen die Frontschürze, die nun mittig platzierte Lufthutze, die Spiegel, Heckleuchten und die serienmäßigen Leichtmetallfelgen der gehobenen Ausstattungsvarianten. Das Armaturenbrett wurde 2014 mit einem neuen Kombiinstrument versehen, der Innenraum wurde nun neben der Standardfarbe Grau für Xtra-Cab und Double-Cab auch in schwarz angeboten.
 
Das zuvor nur in der Ausstattungsvariante „Executive“ eingebaute ESP, größere Bremsen und 17-Zoll-Felgen wurden seit November 2014 bis zum Produktionsende 2015 in allen Modellen verbaut.
 
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