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VW Golf VI (2008-2012)

Der VW Golf VI (Typ 5K1) ist offiziell die sechste Baureihe des Personenkraftwagens VW Golf, stellt faktisch jedoch eine überarbeitete Version des Vorgängers dar. Er kam im Oktober 2008 auf den Markt. Insgesamt wurden 2.850.000 Exemplare dieses Typs gebaut.
 
Im November 2012 wurde der Golf VI in Deutschland durch den VW Golf VII ersetzt, welcher auf einer neuentwickelten Plattform („MQB“) basiert.
 
Der Golf VI entspricht auf Grundlage der konzerninternen Plattform A5 (PQ35) weitgehend dem Golf V. Verändert wurden technische Details und die Gestaltung. Als Karosserievarianten gibt es wie beim Vorgänger außer der Kompaktlimousine den Kompaktvan Golf Plus und den Kombi Golf Variant und seit dem Frühjahr 2011 auch das neuentwickelte Golf Cabriolet.
 
Für den Golf VI gab es im Laufe der Zeit einige Sondermodelle:
 
Zwischen Dezember 2009 und Dezember 2010 wurde das Sondermodell TEAM angeboten, das auf der Ausstattungslinie Comfortline basiert. Zur Serienausstattung zählen unter anderem abgedunkelte Scheiben ab der B-Säule, 16-Zoll-Alufelgen, Sitzheizung und Tempomat. Zu erkennen ist dieses Modell am Schriftzug auf der C-Säule.
 
Im Januar 2011 wurde der Golf TEAM durch das Sondermodell STYLE ersetzt, welches nunmehr auf der Basisversion Trendline basiert. Der STYLE unterscheidet sich vom normalen Golf beispielsweise durch an den B-Säulen angebrachte Plaketten sowie durch die schwarz lackierten Außenspiegel, Winterpaket, Licht- und Sichtpaket, Nebelscheinwerfer, Klimaanlage „Climatronic“ sowie weiteren Ausstattungsdetails.
 
Der STYLE wurde im Dezember 2011 vom Sondermodell MATCH abgelöst. Auch dieses basiert auf der Basisversion Trendline und bietet einen ähnlichen Ausstattungsumfang wie das vorangehende Sondermodell.
 
Zeitgleich wurde der Golf move eingeführt, der nur mit einigen schwächeren Motoren kombiniert werden konnte. Äußerliche Merkmale des move waren der Kühlergrill und die Nebelscheinwerfer, die beide mit Chrom verziert waren. Zudem waren die Rückleuchten abgedunkelt. Der Schriftzug befindet sich auf den C-Säulen.
 
Mit einer Auflage von ca. 4100 Fahrzeugen rollte im Mai 2010 der Golf GTI adidas vom Band. Dieser enthielt den gleichen Motor wie der normale GTI, jedoch einige Zusatzausstattungen, wie zum Beispiel Bi-Xenon-Scheinwerfer, abgedunkelte R-LEDs vom Golf R, 18-Zoll-Leichtmetallräder, Türeinstiegsleisten und Teilledersitze im adidas-Design. Der GTI adidas war nur in den Farben Unischwarz, Tornadorot und Oryxweiß verfügbar.
 
Seit Juni 2011 gab es ein Sondermodell zum 35-jährigen Jubiläum des Golf GTI. Der GTI Edition 35 ist äußerlich unter anderem an geänderten Stoßfängern und den „35“-Schriftzügen an den Kotflügeln zu erkennen. Im Innenraum findet sich die Zahl an Kopfstützen, Sitzmittelbahnen und Einstiegsleisten wieder. Als Motor kommt nicht der aus dem Standard-GTI bekannte 2,0-Liter-Turbobenziner (EA888) zum Einsatz, sondern der ebenfalls mit 2 Litern Hubraum und Turbolader ausgestattete Vorgängermotor (EA113), der nun aber 172 kW (235 PS) anstatt der 155 kW (210 PS) des normalen GTI leistet. Der EA113 wird mit 199 kW (270 PS) auch im Golf R eingebaut und ist mit einem Zahnriemenantrieb der Nockenwellen ausgestattet, wohingegen der EA888 einen Kettentrieb besitzt.
 
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